PORSCHE MODELLÜBERSICHT IN CHRONOLOGISCHER FOLGE
Der 356
Abmessungen: Radstand: 2100 mm; Länge: 3850 mm (Modelljahr 1950) bis 4010 mm (Modelljahr 1959); Breite: 1660 mm
1948-49: In Gmünd gefertigte Coupés
Im Juli 1948 startet die Produktion der direkten Nachfolger des 356. Kennzeichen: Aluminiumkarosserie, fast ausschliesslich VW-Bauteile (Getriebe, Drehstabaufhängung, überarbeiteter Käfermotor), Trommelbremsen an allen 4 Rädern
1950: 356Vor-A
Nach dem Umzug nach Stuttgart erhält der 356 eine Stahlkarosserie mit höherer Gürtellinie sowie das typische V-förmige Dach (angepasst an die geteilte Windschutzscheibe). Der 1,1-Liter-Motor leistet 40 PS; nach 1952 stehen weitere Motorversionen zur Verfügung, und der 356 erhält ein Porschegetriebe.
1955-59: 356A
Kennzeichen: neue Motoren, Änderungen bei Aufhängung, neue einteilige Windschutzscheibe Vinyl statt Stoff im Innern, neues Armaturenbrett Zündung und Anlasser kombiniert, neues Getriebe
1955: Carrera mit 4-Nockenwellen-Technik
Die auf der IAA 1955 erstmals vorgestellte Motorentechnik stammt direkt aus dem Rennsport (von den GT-Modellen). Unterschiede gegenüber dem 356A: Trockensumpfschmierung, höhere Kompression und Drehzahl. Die Leichtbauweise macht den Carrera zu einem äusserst potenten Strassensportwagen.
1959-63: 356B
Für den Super 90 wird ein neuer 90-PS-1600 Motor mit ausgleichenden Federelementen an der Hinterachse entwickelt. Ebenfalls geändert: La der hinteren Stossdämpfer, Scheinwerfer, Innedetails. 1961 kommen weitere Änderungen hinzu u. a. zwei Lufteinlässe.
1963: 356C
Kennzeichen: weiterentwickelte Motoren, verbesserte Kupplung bei den 75-PS- und 95-F Ausführungen, Scheibenbremsen an allen Rädern, Ausgleichsfeder an der Hinterachse (Spezialfertigung). Im Innenraum Detailerneuerungen
Der 911
1963-67: O-Serie, Modelljahr 1964-1967
Radstand: 2211 mm; Länge: 4163 mm, Breite: 1610 mm. Der 911 (interne Bezeichnung 901) v 1963 auf der IAA vorgestellt, 1964 ist eine 2,0-L 6-Zylinder-Ausführung erhältlich. Bereits 1967 steht der Targa in den Verkaufsräumen.
1967-68: A-Serie, Modelljahr 1968
Einführung von 5,5-Zoll-Felgen, 4-Gang-Sportomatic-Getriebe (1967), die belüfteten Bremsscheiben des 911S werden beim 911L übernommen; Modelle auch als Targa-Ausführung erhältlich; ab 1968 gehört die fest montierte Heckscheibe zur Standardausstattung.
1968-69: B-Serie, Modelljahr 1969
Die Hinterachse wird um 57 mm nach hinten verlegt; Einzelbatterie durch zwei 35-Ampere-Blöcke vorne ersetzt (positive GewichtsVerlagerung nach vorne und somit besseres Fahrverhalten). Modelle S und E sind mit einer automatischen Kraftstoffeinspritzung von Bosch ausgestattet. Alle Modelle auch als Targa.
1969-70: C-Serie, Modelljahr 1970
Grössere Bohrung (4 mm mehr) verleiht dem Motor mehr Hubraum (2,2 Liter). 225-mm-Kupplungsscheiben eingeführt, Befestigungsstellen der oberen Federbeine der Vorderachse werden um 14 mm nach vorne verlegt. Das Sportomatic-Getriebe wurde für den 911S nicht angeboten. Alle Modelle sind auch in Targa-Ausführung erhältlich.
1970-71: D-Serie, Modelljahr 1971
Glanzpunkte: galvanisierte und PVC-überzogene Unterbodenbereiche. Alle Modelle auch als Targa.
1971-72: E-Serie, Modelljahr 1971-1972
Weitere Hubraumvergrößerung (2,4 Liter) durch mehr Hub (70,4 mm). Durch die geringere Motorkompression kann der 911 nun auch mit Normalbenzin gefahren werden. Getriebe für höhere Drehzahlen ausgelegt. Externe Öleinfüllvorrichtung zwischen Tür und Hinterrad. Alle Modelle auch mit Fuchs-Felgen und als Targa-Ausführung
1972-73: F-Serie, Modelljahr 1973
Radstand: 2271 mm; Länge: 4127 mm (4147 mm beim RS), Breite: 1610 mm. Die externe Öleinfüllvorrichtung entfällt (es gab Verwechslungen mit der Tanköffnung). Frontspoiler gegen Auftrieb beim S eingeführt (optional bei T- und E-Modellen). Sortiment an serienmässiger Radausstattung erweitert. Der legendäre Carrera 2,7 RS erhält als Erster den so genannten Entenbürzel (Heckspoiler). Alle Modelle (bis auf den RS) auch als Targa
1973-74: G-Serie, Modelljahr 1974
Radstand: 2271 mm; Länge: 4291 mm; Breite: 1610 mm (1652 mm beim Carrera). Stossstangen mit Faltenbälgen entsprechen den amerikanischen Bestimmungen. Der Carrera präsentiert sich mit einheitlich schwarzem Interieur. Alle Modelle sind auch in Targa-Ausführung erhältlich.
1974-75: H-Serie, Modelljahr 1975
Anfang 1975 tritt der Turbo mit 4-Gang-Schaltung und mit höheren Spezifikationen gegenüber den sonstigen 911-Modellen an. Bei den Carrera wird der „Entenbürzel" durch die „Walflosse" ersetzt. Der 911 feiert sein 25jähriges Bestehen, 1063 Exemplare wurden bereits verkauft.
1975-76:1-Serie, Modelljahr 1976
Alle Modelle erhalten eine verzinkte, galvanisierte Stahlkarosserie. Bosch-K-Jetronic wird in alle Modelle eingebaut. Das Sportomatic-Getriebe wird als 3-Gang-Schaltung (nicht mehr als 4-Gang-Schaltung) angeboten.
1976-77: J-Serie, Modelljahr 1977
Radstand: 2271 mm; Länge: 4291 mm (4318 mm beim Turbo); Breite: 1610 mm (1652 mm beim Carrera, 1829 mm beim Turbo). Alle Modelle mit Sportomatic erhalten Servobremsen. Einheitliche schwarze Innenausstattung ist serienmässig. bei Targa-Ausführungen.
1977-79: K-/L-Serie (SC), Modelljahr 1978-1979
Die Synthese aus altem 911 und Carrera heisst SC (Super Carrera: 3-Liter-Motor, Servobremsen). Der Turbo legt beim Hubraum zu und erhält eine Ladeluftkühlung; das „Turbo-Tablett" ersetzt die „Walflosse".
1979-80: SC (neue A-Serie), Modelljahr 1980
Einstellung von Zündung und Nockenwellen wird verbessert. Das Resultat: Der SC hat 188 PS. Der Turbo erhält Doppelauspuffendrohre.
1980-81: SC (neue B-Serie), Modelljahr 1981
Einschneidende Evolutionen beim 911. Porsche führt die 17stellige internationale Fahrgestellnummer für seine Fahrzeuge ein. Der SC läuft mit 98-RON-Benzin.
1981-82: SC (neue C-Serie), Modelljahr 1982
Das Sondermodell „Ferry Porsche" kommt auf den Markt. Das „Turbo-Tablett" ist wahlweise auch beim SC erhältlich.
1982-83: SC (neue D-Serie), Modelljahr 1982-1983
Nach erfolgreicher Präsentation einer Designstudie kommt ein neues Cabriolet auf den Markt.
1983-84: Carrera (neue E-Serie), Modelljahr 1984
Radstand: 2271 mm; Länge: 4291 mm (4318 mm beim Turbo); Breite: 1610 mm (1829 mm beim Turbolook). Der SC wird durch den Carrera abgelöst. Hubraumvergrößerung auf 3164 cm3; Einführung von digitaler Motorelektronik und eines durch Öldruck betriebenen Kettenspanners. Der Turbolook ist optional für den 911 erhältlich. Die Gewichtszunahme von 50 kg wirkt sich aber negativ auf Schnelligkeit und Widerstandsbeiwert aus, da das Fahrzeug zusätzlich breiter wird (Spurbreite: 1432 mm vorne, 1500 mm hinten).
1984-85: Carrera (neue F-Serie), Modelljahr 1985
Einschneidende Evolutionen beim 911: Die Carrera-Maschine ist mit Katalysator erhältlich, der jedoch die Kompression und Motorleistung (207 PS) senkt. Das 4-Speichen-Lenkrad wird serienmässig für alle Modelle eingeführt. Der Turbolook ist wahlweise für den 911 erhältlich.
1985-86: Carrera (neue G-Serie), Modelljahr 1986
Sportsitze ohne Aufpreis erhältlich. Spurbreite (Turbolook): 1434 mm vorne/1526 mm hinten
1986-87: Carrera (neue H-Serie), Modelljahr 1987
Zum ersten Mal ist der Turbo als Targa- und Cabriolet-Ausführung erhältlich. Als Option wird die Flat-Nose-Karosserie angeboten. Das Getriebe Typ 915 wurde gegen das G50 von Getrag ausgetauscht. Das Cabriolet erhält serienmässig eine Motorhaube mit Ausbuchtungen.
1987-88: Carrera (neue J-Serie), Modelljahr 1988
Das Jubiläumsmodell (50 Jahre Porsche) kommt auf den Markt. Bei dem weiteren Sondermodell -Club Sport - wurden 50 kg Gewicht eingespart und das Triebwerk überholt. Ergebnis: knapp 241 PS.
1988-89: Carrera (neue K-Serie), Modelljahr 1989
Läuft serienmässig auf 16-Zoll-Felgen. Der Speedster kommt auf den Markt und ist als Turbolook oder mit aus dem Rennsport abgeleiteter Flat-Nose-Karosserie erhältlich.
1988-89: 964, Modelljahr 1989
Radstand: 2271 mm; Länge: 4250 mm, Breite: 1651 mm. Ab Januar 1989 ist das Modell mit neuem Triebwerk, Aufhängung, Nachlaufwinkel und zahlreichen Änderungen an der Karosserie erhältlich. Nach Angabe von Porsche hat der 964 nur 13 % seiner Bauteile aus Vorgängermodellen übernommen. Erster Vertreter: der Carrera 4 m Allradantrieb (Kraftverteilung: 31 % vorne, 69 °/ hinten), serienmässig ausgestattet mit ABS, Servolenkung und Katalysator
1989-90: 964, Modelljahr 1990
Alle bisherigen 964-Modelle laufen aus. Der Carrera 2 vertritt nun den Typ 964. Für C2 und C4 werden Targa und Cabriolet angeboten. Beim C2 wird Tiptronic eingeführt.
1990-91: 964, Modelljahr 1991
Der neue 320-PS-964-Turbo hat Hinterradantrieb.
1991-92: 964, Modelljahr 1992
Die abgespeckte Version des Carrera 2 RS wird vorgestellt. Auf Bestellung wird der 381-PS-starke Turbo S gebaut (insgesamt 80 Stück).
1992-93: 964, Modelljahr 1993
Die Modellreihe wird um den Speedster erweitert. Im Januar läuft die Produktion des 3,6 Turbo an.
1993-94: 993, Modelljahr 1994
Radstand: 2272 mm; Länge: 4245 mm; Breite: 1735 mm (1795 mm beim Carrera 4S und Turbo). Die Motorleistung steigt. Der neue erhält eine neue Multilink-Hinterradaufhängung und 4-Kolben-Festsättel an allen Rädern.
1994-95: 993, Modelljahr 1995
Der Carrera RS erweitert die Serie. Der Allradantrieb des C4 wird überarbeitet. Das erste Tiptronic S wird eingesetzt. Der allradangetriebene Turbo mit Biturbolader und 6-Gang-Schaltung kommt auf den Markt.
1995-96: 993, Modelljahr 1996
Die Motorleistung wird mit der Einführung der VarioCam-Technik erhöht. Ein Targa mit verschiebbarem Glasdach ist da.
1996-97: 993, Modelljahr 1997
Als letztes Modell des 993 erscheint als Sondermodell der 430-PS-starke Turbo S.
1997-98: 993, Modelljahr 1998
Alle Modelle mit Allradantrieb und der Turbo werden bis Juli 1998 gebaut.
1997-98: 993/996, Modelljahr 1998
Die Ära des luftgekühlten 911 endet mit dem 993. Von der letzten Serie, dem Rennwagenmodell GT2, werden lediglich 21 Exemplare verkauft. Der 996 wird als Coupé und Cabrio angeboten.
1998-99: 996, Modelljahr 1999
Der Carrera 4 mit permanentem Allradantrieb wird vorgestellt. Den neuen GT3 gibt es in Standard oder Clubsport-Versionen.
1999-2000: 996, Modelljahr 2000
Der 996 Turbo erscheint. Das neue Millennium wird mit einer limitierten Edition des 911 mit Speziallackierung in Violettchromaflair gefeiert.
2000-01: 996, Modelljahr 2001
Der neue 911 GT2 mit einem 3,6-Liter-Biturbo-Motor leistet nun 462 PS. Er ist auch mit dem Clubsport-Paket erhältlich.
2001-02: 996, Modelljahr 2002
Der 911 Targa mit versenkbarem Glasdach und das Coupé Carrera 4S mit breiterer Spur gehen in den Verkauf. Der Standard-911 bekommt ein aggressiveres, dem Turbo angepasstes Styling.
2002-03: 996, Modelljahr 2003
Carrera, GT2 und GT3 erhalten stärkere Motoren. Der neue GT3 ist auch mit dem Clubsport-Paket lieferbar. Der Carrera S kommt auch als Cabrio auf den Markt.
2003-04: 996, Modelljahr 2004
Die Modellpalette wächst weiter mit dem 911 Turbo Cabriolet, dem GT3 RS und der auf 1963 Exemplare limitierten Jubiläumsedition „40 Jahre 911". Für den 911 Carrera und 911 Turbo wird eine Leistungssteigerung angeboten.
2004-05: 997, Modelljahr 2005
Mit dem Typ 997 erscheint die zweite Generation des wassergekühlten 911. Der Carrera bekommt eine breitere Spur, behält aber den 3,6-Liter-Motor des 996. Der neue Carrera S hat einen 3,8-Liter-6-Zylinder-Boxermotor. Das 911 Cabriolet ist in den Versionen Carrera und Carrera S erhältlich.
2005-06: 997, Modelljahr 2006
Porsche verzichtet auf eine Erweiterung seiner 911-Modellreihe und hebt sich die Neuvorstellungen für das Modelljahr 2007 auf.
2006-07: 997, Modelljahr 2007
Neben dem neuen Turbo mit 480 PS und Allradantrieb werden der GT3 und der GT3 RS mit jeweils 415 PS eingeführt. Der neue Targa 4 hat einen 3,6-Liter-Motor, die S-Version den stärkeren 3,8-Liter-Motor.
2007-08: 997, Modelljahr 2008
Mit 530 PS ist der neue GT2 die schnellste und stärkste Straßenversion in der Geschichte des 911. Ebenfalls neu ist das Turbo Cabriolet mit 480 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h.
2009: 997, Modelljahr 2009
In Genf feiert der 911 GT3 mit 435 PS, Spitze 312 km/h, Premiere. Im Herbst 2009 folgt der GT3 RS mit gut 450 PS. Das Gewicht wurde von 1426 auf 1370 kg abgespeckt, ideal für den Renneinsatz, wie Ex-Rallye-Weltmeister und Porsche-Repräsentant Walter Rörhl beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2010 bestätigt. Ebenfalls im Herbst präsentiert Porsche einen überarbeiteten Turbo mit 500 PS. Auch hier beträgt die Höchstgeschwindigkeit 312 km/h, der Sprint auf Tempo 100 vollzieht sich in nur 3,4 Sekunden.
2010: 997, Modelljahr 2010
Porsche 911 GT2 RS:
Die Leistung: 620 PS. Das Gewicht: 1370 Kilogramm fahrfertig mit allen Flüssigkeiten. Das Auto: der neue Porsche 911 GT2 RS. Auf dem Autosalon in Moskau feiert der GT2 RS am 25. August seine Weltpremiere. Das künftige GT-Spitzenmodell aller Elfer ist der schnellste Seriensportwagen in der Geschichte von Porsche.
Der 924
1976-1985: 924
Der Porsche 924 ist ein Automodell der Porsche AG, das von 1976 bis 1988 produziert wurde. Ursprünglich
als Nachfolger des VW-Porsche 914 für Volkswagen konstruiert, brachte Porsche den Wagen als eigenes
Einsteigermodell unterhalb des 911 auf den Markt. Der 924 war das erste Auto von Porsche mit einem
wassergekühlten Frontmotor und Transaxle-Konzept (Getriebe an der Hinterachse).
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor, Hubraum: 1984 cm3, Leistung: 92 kW (125 PS)
1979-1983: 924 Turbo (Typ: 931)
Im Herbst 1983, kurz vor dem Ende der 924-Turbo-Produktion, fertigte Porsche 88 spezielle Modelle für den
italienischen Markt (auf dem der 924 Turbo mittlerweile ausschließlich angeboten wurde). Alle Exemplare
besaßen eine Lackierung in Zermattsilbermetallic und schwarzes Kunstlederinterieur, dazu Sportsitze im neuen
Porsche-Stoff in Anthrazitgrau/Weinrot.
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor mit Turboaufladung (Viertakt), Hubraum: 1984 cm3,
Leistung: 125 kW (170 PS)
Modelljahr 1981:
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor mit Turboaufladung (Viertakt), Hubraum: 1984 cm3,
Leistung: 130 kW (177 PS)
Stückzahl: 16823
1981: 924 Carrera GT (Typ: 937)
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor mit Turboaufladung (Viertakt), Hubraum: 1984 cm3,
Leistung: 154 kW (210 PS)
Stückzahl: 406
1981: 924 Carrera GTS (Typ: 937)
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor mit Turboaufladung (Typ: M31/70), Hubraum: 1984 cm3,
180 kW (245 PS)
Stückzahl: 50
1981: 924 Carrera GTR (Typ: 939)
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor mit Turboaufladung (Typ: M31/70), Hubraum: 1984 cm3,
276 kW (375 PS)
Stückzahl: 17
1986-1988: 924 S
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt); Hubraum: 2479 cm3,
Leistung: 110 kW (150 PS)
924 S ab 1988
Motor: 4-Zylinder-Reihenmotor (Viertakt); Hubraum: 2479 cm3,
Leistung: 118 kW (160 PS)
1988: Auf Basis des 924 S
924 S Exklusiv-Modell, inoffiziell „Le Mans“ genannt: Alpinweiß oder Schwarz mit Zierstreifen in
Ockergelb/Grau bzw. Türkis bei Außenlackierung Schwarz, Le-Mans-Schriftzüge an den Flanken,
tiefergelegtes Sportfahrwerk, Sportsitze mit Flanellstoffbezügen. Auflage: 250 Stück für Deutschland, 500 für
die USA und 230 für den Rest der Welt. Der Neupreis betrug 52.950 DM.
Der 928
1977-1995: 928
Der Porsche 928 wurde von Porsche in den Jahren 1977 bis 1995 produziert. Der Wagen mit einem V8-Frontmotor ist wie die kleineren Typen 924 und 944 in Transaxle-Bauweise gebaut. Der 928 war das erste Spitzenmodell von Porsche mit Frontmotor. Charakteristische Merkmale sind die runden Klappscheinwerfer und die stark gerundete Heckpartie. Das Design des 928 war bei seiner Einführung 1977 hochmodern und erwies sich über die gesamte Dauer seiner Bauzeit als zeitlos, sodass der Wagen, von wenigen Modifikationen abgesehen, bis zum Ende der Produktion 1995 in nahezu unveränderter Form gebaut wurde
Motor: 8-Zylinder-V-Motor (Viertakt), Hubraum: 4474 cm3, Leistung: 176 kW (240 PS)
bis Mj. 1984: 928 S
Motor: 8-Zylinder-V-Motor (Viertakt), Hubraum: 4664 cm3, Leistung: 221 kW (300 PS)
ab Mj. 1984: 928 S
Motor: 8-Zylinder-V-Motor (Viertakt), Hubraum: 4664 cm3, Leistung: 228 kW (310 PS)
ab Mj. 1986: 928 S mit Kat
Motor: 8-Zylinder-V-Motor (Viertakt), Hubraum: 4957 cm3, Leistung: 212 kW (288 PS)
1986-1991: 928 S4
Motor: 8-Zylinder-V-Motor (Viertakt), Hubraum: 4957 cm3, Leistung: 235 kW (320 PS)
1989-1991: 928 GT
Motor: 8-Zylinder-V-Motor (Viertakt), Hubraum: 4957 cm3, Leistung: 243 kW (330 PS)
1991-1995: 928 GTS
Motor: 8-Zylinder-V-Motor (Viertakt), Hubraum: 5397 cm3, Leistung: 257 kW (350 PS)
1988: 928 S4 Clubsport
Neben dem Serienmodell des 928 S4 wurde 1988 auch ein Sondermodell, der Porsche 928 S4 Clubsport (CS), mit Motorüberarbeitung (offiziell ebenfalls 235 kW/320 PS) und Gewichtsoptimierung angeboten.
Der 944
1982-1989: 944
Porsche 944 ist eine Automobilbaureihe der Porsche AG, die 1981 eingeführt wurde und äusserlich auf dem Porsche 924 Carrera GT basiert. Sie ist eine Weiterentwicklung der Baureihe 924, die sie später ersetzte. Im Hinblick auf Preis und Leistung waren die Fahrzeuge zwischen dem Porsche 924 und dem Porsche 911 angesiedelt. Der Porsche 944 wurde einer der erfolgreichsten Sportwagen weltweit und bis 1991, als er von der Baureihe 968 abgelöst wurde, gebaut.
Die Motorenpalette des 944 reicht von 110 kW (150 PS) bis 184 kW (250 PS) beim Topmodell 944 Turbo. Als technische Besonderheit des 944 sitzt der Motor wie beim 924 vorne im Fahrzeug, das Getriebe jedoch an der angetriebenen Hinterachse (sogenannte Transaxle-Bauweise).
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 163 PS (120 kW), Stückzahl: 116.765
1986-1991: 944 Turbo (Typ 951)
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 220 PS (162 kW), Stückzahl: 10.601
1987-1988: 944 S
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 190 PS (140 kW), Stückzahl: 7.524
1988: 944 Turbo S (Typ 951)
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 250 PS (184 kW), Stückzahl: 17
1989-1991: 944 Turbo S2 3,0 Coupé / Cabriolet
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 211 PS (155 kW), Stückzahl: 9.341 / 6.980
1991: 944 Turbo Cabriolet
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 240 PS (176 kW), Stückzahl: 528
Der 968
1992-1995: 968 Coupé / Cabriolet
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 250 PS (184 kW), Stückzahl: 5.721 / 3.954
1993-1994: 968 Turbo S
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 305 PS (224 kW), Stückzahl: 14
1993-1994: 968 Turbo RS
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 305 PS (224 kW), Stückzahl: 3
1993-1995: 968 CS Clubsport
Motor: 4 Zyl. Reihe, wassergek., Leistung: 240 PS (176 kW), Stückzahl: ?
Boxster und Cayman
1996-97: 986, Modelljahr 1997
Der Boxster mit einem wassergekühlten 2,5-Liter-6-Zylinder-Boxermotor geht in den Verkauf.
1997-98: 986, Modelljahr 1998
Weiteres Hightech-Zubehör, wie das Porsche Communication Management (PCM), ist verfügbar.
1998-99: 986, Modelljahr 1999
Das Boxster-Classic-Paket mit Ledersitzen und Metallic-Lackierung kommt ins Programm, ebenso optionale 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.
1999-2000: 986, Modelljahr 2000
Der Boxster S mit einem 3,2-Liter-Motor erscheint, das Basismodells hat nun 2,7 Liter Hubraum
2000-01: 986, Modelljahr 2001
Die Boxster-Modelle bekommen ein elektronisches Gaspedal (E-Gas) und ein besseres Stoffverdeck.
2001-02: 986, Modelljahr 2002
Porsche nimmt keine Änderungen vor, bietet aber Möglichkeiten zur Individualisierung der Modelle an.
2002-03: 986, Modelljahr 2003
Die Modellreihe bekommt bei einem Facelift neu gestaltete Front- und Heckleuchten. Beide Motoren werden leistungsstärker.
2003-04: 986, Modelljahr 2004
Die nur in Silbermetallic erhältliche Sonderedition „50 Jahre 550 Spyder" ist auf 1953 Exemplare limitiert. Der 3,2-Liter-Motor leistet nun 266 PS.
2004-05: 987, Modelljahr 2005
Der neue Boxster vom Typ 987 ähnelt im Styling seinem Vorgänger. Es gibt das Basismodell mit 2,7 Litern und die S-Version mit 3,2 Litern.
2005-06: 987, Modelljahr 2006
Der Boxster bekommt mit dem Cayman ein Geschwistermodell in Coupé-Form. Der Cayman S hat einen 3,4-Liter-Boxermotor und 295 PS.
2006-07: 987, Modelljahr 2007
Der Cayman als Basismodell mit 2,7-Liter-Motor rundet das Sortiment nach unten ab. Der Boxster erhält nun auch die Einlassnockenwellen- und Ventilsteuerung VarioCam Plus.
2007-08: 987, Modelljahr 2008
Das Sondermodell Cayman S „Porsche Design Edition 1" ist auf 777 Stück limitiert. Das schwarz lackierte Modell mit markanten Längsstreifen hat 19-Zoll-Leichtmetallräder im Stil des 911 Turbo.
2010: 987, Modelljahr 2010
Der Porsche Boxster Speedster mit 3,4-Liter-Boxermotor und 303 PS erscheint.
Der Panamera
2009
Mit dem Panamera stellt Porsche eine sportliche Limousine vor, deren 8-Zylinder-Motor bei der „S"-Version 400 PS abgibt. Als Turbo mobilisiert er 500 PS, mit denen das fast zwei Tonnen schwere Auto 303 km/h erzielt und in 4,2 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt.
Der Cayenne
2002-03: Modelljahr 2003
Mit dem Cayenne präsentiert Porsche erstmals ein SUV. Der 4,5-Uter-V8-Motor ist in der S-Version normal beatmet, beim Turbo aufgeladen.
2003-04: Modelljahr 2004
Das Basismodell Cayenne mit einem 3,2-Liter-V6-Motor und 250 PS wird eingeführt.
2004-05: Modelljahr 2005
Keine Veränderungen der Modelle.
2005-06: Modelljahr 2006
Der leistungsgesteigerte Cayenne Turbo S mit 521 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h kommt auf den Markt.
2006-07: Modelljahr 2007
Nach einem Facelift präsentiert sich der Cayenne mit einer klareren Frontpartie. Der Hubraum des V6-Motors wird auf 3,6 Liter, der des V8-Motors auf 4,8 Liter angehoben.
2007-08: Modelljahr 2008
Mit dem Cayenne GTS präsentiert Porsche ein ausgesprochen dynamisches Sport Utility Vehicle. Der GTS mit einem V8-Saugmotor und 405 PS ist weniger auf extrem hohe Geschwindigkeit, sondern auf Dynamik und bestes Handling ausgelegt. Zusätzlich wird eine Hybridversion des Cayenne mit einer Kombination aus einem Elektromotor und dem 3,6-Liter-V6-Aggregat vorgestellt, die Porsche bis zum Ende des Jahrzehnts auf dem Markt anbieten will.