Porsche 911 Carrera RS 2.7
Jouet - Revell 1:18 911 Carrera 2.7 RS 1973
Seine Premiere feierte der Porsche Carrera RS 2.7 auf dem Autosalon in Paris im Oktober 1972. Er war entstanden, weil Porsche ein konkurrenzfähiges Fahrzeug für den Motorsport benötigte. Zur Homologation in der Gruppe 4 mussten von diesem Auto 500 Exemplare gebaut und natürlich auch an den Mann gebracht werden, was den damaligen Verkaufsexperten bei Porsche als schwierig erschien. Denn wer sollte ein Auto wie den Carrera RS kaufen, der rigoros auf ein möglichst optimales Leistungsgewicht ausgelegt worden war?
Doch es kam alles ganz anders. Die Nachfrage war so groß, dass die geplanten 500 Exemplare bereits im November 1972 verkauft waren und Porsche einen Nachschlag gewährte. Letztendlich entstanden 1580 Exemplare, was auch eine Homologation in der Gruppe 3 ermöglichte. Allerdings verließen nicht alle als Leichtbauversion das Werk, die meisten Kunden wählten das angebotene Touringpaket, das eine Ausstattung gemäß dem 911 S beinhaltete.
Zum Wahrzeichen des Carrera wurde der Heckspoiler, den der Volksmund Enten-Bürzel taufte, und der in Kombination mit dem Frontspoiler für spürbare Verbesserungen des Fahrverhaltens sorgte. In Sachen aerodynamischer Hilfsmittel gebührt dem Carrera eine Trendsetterrolle.
Als Basisfahrzeug für den Rennsport konzipiert Porsche den 911 Carrera RS, der in zwei Versionen erhältlich ist. Die Touring-Version entspricht der Ausstattung des 911 S, die Sport-Variante ist kompromisslos auf Leichtbau getrimmt. Spezielle Dünnblechteile und Dünnglasscheiben senken das Karosseriegewicht. Auffälligstes Merkmal ist der Heckspoiler (Entenbürzel) aus Kunststoff. An den Flanken ist ein "Carrera"-Schriftzug aufgeklebt. Der Hubraum wächst auf 2,7 Liter. Die Räder und Reifen sind an der Hinterachse breiter als vorn.
Stückzahl (incl. RSR): 1580.
Preis: 34.000 DM.
Technische Daten
Bauzeit:
MJ 1973
Motor:
6-Zylinder-Boxermotor,
luftgekühlt
Hubraum (cm³):
2687
Bohrung x Hub (mm):
90 x 70,4
Leistung (kW/PS):
154/210 bei 6300 U/min
Drehmoment (Nm):
255 bei 5100 U/min
Verdichtung:
8,5 : 1
Ventilsteuerung:
ohc, 2 Ventile pro Zylinder
Gemischaufbereitung:
Mechanische Bosch Saug-
rohreinspritzung
Getriebe:
5-Gang-Schaltgetriebe
Antrieb:
Heckantrieb
Räder v/h:
6 J x 15 / 7 J x 15
Reifen v/h:
185/70 VR 15 / 215/60 VR 15
Bremse v/h:
innenbelüftete Scheiben /
innenbelüftete Scheiben
Spurweite v/h (mm):
1372 / 1394
Radstand (mm):
2271
Maße (L x B x H (mm)):
4147 x 1652 x 1320
Leergewicht (kg):
960 (1075)
Beschleunigung 0-100:
6,3 s
Höchstgeschw. (km/h):
240
(Touring)
Jouet - Revell 1:18 911 Carrera 2.7 RS 1973
Jouet - Revell 1:43 911 Carrera 2.7 RS 1973
Fujimi Detail Metal Series 1:24 911 Carrera 2.7 RS 1973 HD 4-6008
Fujimi 1:24 911 Carrera 2.7 RS 1973 No. 6 082066
Fujimi 1:24 911 Carrera 2.7 RS 1973 Safari-Rally 1974 No. 8 082295
Kühne & Nagel
Als Basisfahrzeug für den Rennsport konzipierte Porsche den 911 Carrera RS, der in zwei Versionen
erhältlich war. Die Touring-Version entspricht der Ausstattung des 911 S, die Sportvariante ist
kompromisslos auf Leichtbau getrimmt. Spezielle Dünnbleche senken das Karosseriegewicht.
Auffälligstes Merkmal ist der Heckspoiler (Entenbürzel) aus Kunststoff. An den Flanken ist ein "Carrera" - Schriftzug aufgeklebt. Der Hubraum wächst auf 2,7 Liter. Die Räder und Reifen sind an der Hinterachse breiter als vorn.
Stückzahl (incl. RSR):1580
Preis 1973 :34.000 DM
Mit nur geringer Werksunterstützung verfehlte Waldegaard und Thordzelius in der Safari-Rally 1974 nur knapp den Gesamtsieg. Nach einem Gelenkwellenbruch kam ihr Carrera 2.7 noch auf dem 2. Platz.